Brunnen in Uganda - VOM

Das Projekt des Brunnenbaus fasziniert mich immer wieder. Als FCM dürfen wir Dörfer in Uganda dabei unterstützen, Tiefbrunnen zu errichten, damit die Menschen Zugang zu sauberem Wasser haben. Wir können uns diesen Mangel oft gar nicht vorstellen, denn wenn wir in Deutschland den Wasserhahn öffnen und nach links drehen, kommt warmes Wasser heraus, wenn wir nach rechts drehen, kommt kühles Wasser heraus. So einfach ist das. In diesen Dörfern in Uganda müssen Frauen und Kinder oft weite Wege gehen, um an einer Quelle, einem Teich oder einem Wasserloch Wasser zu schöpfen und es in Behältern nach Hause zu tragen. Wenn sie zu Hause ankommen, muss das Wasser erst aufgekocht werden. Danach müssen sie warten, bis es abgekühlt ist, bevor sie es trinken oder zum Kochen verwenden können. Jeder Wasserverbrauch muss gut überlegt sein, denn wenn das Wasser zu Ende ist, beginnt der Weg von vorne.

Im September hatten wir unser Missionsfest in Frankenberg, bei dem eine Kollekte für einen Brunnen gesammelt wurde. Dankbar dürfen wir sagen, dass genügend Spenden eingingen, um den Brunnen zu bezahlen. Zusätzlich kam wenige Tage vor dem Missionsfest eine Spenderin auf uns zu und äußerte den Wunsch, ebenfalls einen Brunnen finanzieren zu wollen. Wow, so führt Gott die Wege.

So wurden im November zwei Brunnen in Uganda gebohrt und über 2.000 Menschen haben nun Zugang zu sauberem Wasser. Auf den Fotos sieht man die Freude der Kinder, Frauen und Männer, die aus dem frisch gebohrten Brunnen Wasser holen. Wir danken Gott für die Möglichkeit, den Menschen in Uganda seine Liebe ganz praktisch zu zeigen.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie der FCM seinem Slogan auf geistlicher und sozialer Ebene gerecht wird: Hoffnung schenken + Not lindern.

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