FCM - 2 Jahre in Deutschland

Am 05.03.23 feierten wir unseren zweiten Jahrestag in Deutschland. Im Portugiesischen bedeutet das Wort "mudança" zwei Dinge: "Veränderungen" und "Umzug". Wir haben beide Bedeutungen dieses Wortes erlebt: Wir zogen von Brasilien nach Deutschland, wir wurden Eltern, die Kultur um uns herum änderte sich, wir wechselten unsere Adresse, wir wechselten unsere Gemeinde, wir wechselten unseren Bekanntenkreis, wir änderten unser Essen, unsere Gewohnheiten, unsere Routine änderte sich mit der Ankunft unseres Sohnes Daniel und viele andere Veränderungen, aber eine Sache, die sich nicht änderte, wo es eine Beständigkeit gab, war Gottes Treue zu uns.

In diesen zwei Jahren, in denen wir eingeladen waren, haben wir so viele Dinge erlebt, sowohl mit Gott als auch mit FCM. In dieser Zeit konnten wir auch geistlich wachsen, unsere Beziehung zu Gott wurde gestärkt, unsere Ehebeziehung wurde ebenfalls gestärkt. Es gab Tage, die nicht einfach waren, aber in den meisten Fällen war es eine sehr gute Zeit.

Und wie wird es später sein? Ist unser Einsatz hier in Deutschland zu Ende?

Nein, für diese Zeit sehen wir Gottes Bestimmung für unser Leben hier in Deutschland, im FCM und in den Projekten, die ich im Moment koordiniere (Patenschaftsprojekt Philippinen, Uganda und die Betreuung der Freiwilligen). Jeden Tag passen wir uns mehr und mehr an die Kultur an, schließen neue Freundschaften, knüpfen Verbindungen mit einer neuen Gemeinde und so weiter. Unser Ziel ist es, hier in Deutschland weiterhin ein Licht zu sein.

Aber in diesem Jahr habe ich auch eine neue Herausforderung erhalten, nämlich eine Arbeit im Obdachlosenheim hier in Frankenberg zu beginnen. Ziel ist es, die Bindungen zu stärken, Aktivitäten anzubieten, die sowohl das soziale als auch das geistliche Wohlbefinden der Bewohner durch Beratung fördern. Die Arbeit selbst ist nicht einfach, aber ich glaube, dass ich Salz und Licht für diese Menschen sein kann, die am Rande der Gesellschaft leben. Ich habe bereits erste Annäherungen und Kontakte geknüpft und sehr gute Gespräche geführt.

Wir haben das Verständnis, dass alle Ressourcen, sowohl finanzielle als auch materielle, Gott gehören und wir nur die Verwalter sind, und dass wir ihn oft nur darum bitten müssen, und Er gibt und was wir brauchen. Unsere Arbeit hier bei FCM ist nur mit Ihrer Unterstützung durch Gebete und Geldspenden möglich.

Aktuell haben wir einen Freundeskreis, dem wir regelmäßig unseren Rundbrief schicken. Dieser Freundeskreis unterstützt uns auch durch Gebete und/oder Spenden, aber unsere Herausforderung für 2023 ist, dass diese Gruppe von Freunden wächst und dass mehr Menschen uns unterstützen.

Wenn Sie also daran interessiert sind, unseren Rundbrief zu erhalten, oder wenn Sie uns durch Gebet/Spende unterstützen möchten, kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail an: mathaeus.kreusch@fcmission.de

Gott segne Sie! Herzliche Grüße, Mathäus Kreusch

Zurück

Nachrichten

MTHUNZI - Katastrophenhilfe

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Spenden, die für das MTHUNZI-Projekt in Malawi eingegang...

Weiterlesen …

POCM - Ein neues Zuhause

Vor einigen Tagen ist ein Neugeborenes nach POCM gekommen. Ich schaue auf dieses winzig kleine Ba...

Weiterlesen …

PARA - ein neues Auto

Schon Anfang dieses Jahres durften wir eine großartige Neuerung in der Therapeutischen Gemeinsch...

Weiterlesen …

FCM - 2 Jahre in Deutschland

Am 05.03.23 feierten wir unseren zweiten Jahrestag in Deutschland. Im Portugiesischen bedeutet da...

Weiterlesen …

MTHUNZI - Spendenaufruf für Malawi

Liebe Freunde, gerade wütet in Malawi ein schlimmer tropischer Sturm namens "Freddy", de...

Weiterlesen …

VOM - Gut gebettet?

Liebe Leser, wie viele von Ihnen bereits wissen, unterstützen wir in Uganda ein Partnerprojekt n...

Weiterlesen …

FCM - Von Kind zu Kind

Wir möchten noch einmal an unsere Aktion „Von Kind zu Kind“ erinnern, mit der wir die Osterf...

Weiterlesen …

IGWBM - Stein für Stein

Anfang Februar begannen die Arbeiten am neuen Jungshaus bei In God We Believe Ministires (IGWBM) ...

Weiterlesen …

HHM - KCs Geschichte

KC kam zu uns in die CRU, weil ihre Großmutter damit überfordert war, sich um sie zu kümmern. ...

Weiterlesen …