FCM - Weihnachten im Obdachlosenheim

Gemeinsam gehen: Ein Weihnachten voller Liebe und Inklusion

In einer Gesellschaft zu leben bedeutet mehr als nur nebeneinander zu existieren; es impliziert, Verantwortung zu teilen und füreinander da zu sein. In vielen Fällen gibt es Menschen, die vergessen werden, ausgeschlossen durch Gleichgültigkeit und Einsamkeit. An diesem Punkt wird die Bedeutung des Handelns zum Wohl aller besonders deutlich.

Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem marginalisierte Menschen Aufnahme finden, ein Zufluchtsort, an dem sie sich geliebt und geschätzt fühlen. Dies ist die entscheidende Rolle, die von Institutionen und Einzelpersonen übernommen wird, die sich darauf konzentrieren, mit denen zu arbeiten, die am Rand der Gesellschaft stehen. Es ist eine Mission, die über den reinen Altruismus hinausgeht; es ist ein Aufruf, Würde und Chancen für diejenigen zu bieten, die dies oft nicht erfahren haben.

Besonders wenn wir dies aus der christlichen Perspektive betrachten, wird das Engagement für Inklusion und Mitgefühl noch dringlicher. Jesus lehrte uns über die Nächstenliebe, darüber, die Hand denen zu reichen, die in Not sind (Lukas, Kapitel 10, Verse 25-37, die Geschichte vom barmherzigen Samariter, in der Jesus die Bedeutung der Nächstenliebe lehrt). Unsere Verantwortung als Christen ist klar: einen Unterschied in der Welt zu machen, das Licht in der Dunkelheit der Ausgrenzung zu sein.

Die Arbeit mit denen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden, ist ein greifbarer Ausdruck dieses christlichen Aufrufs. Es geht nicht nur darum, Unterkunft und Essen zu bieten, sondern auch darum, diesen Menschen zu ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen, ihre Würde und das Vertrauen in sich selbst wiederzugewinnen. Es ist ein langfristiges Engagement, wissend, dass echte Veränderung oft allmählich geschieht.

In einer Welt, in der oft Gleichgültigkeit herrscht, ist es eine kraftvolle Zeugenaussage grundlegender Werte, zu handeln. Jeder Einsatz, die Ausgegrenzten einzubeziehen, trägt zur Schaffung einer mitfühlenderen und gerechteren Gesellschaft bei. Wenn wir unsere Zeit und Ressourcen darauf verwenden, einen Unterschied im Leben derer zu machen, die zurückgelassen wurden, erfüllen wir nicht nur eine bürgerliche Pflicht, sondern auch einen Christlichen Aufruf.

Möge dies eine Inspiration für uns alle sein, unabhängig von Glaubensrichtungen, die Bedeutung zu erkennen, sich für diejenigen einzusetzen, die es am dringendsten brauchen. Durch dieses Handeln verwandeln wir nicht nur individuelle Leben, sondern gestalten auch eine Welt, die für alle inklusiver und liebevoller ist.

In den Tagen vor Weihnachten freuen wir uns darauf, das Geburtsfest Jesu gemeinsam mit unseren Schützlingen zu feiern. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie sich beteiligen oder auf irgendeine Weise helfen können, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Ihre Teilnahme macht einen großen Unterschied.

Wir möchten allen, die in den letzten Monaten bereits geholfen haben, von Herzen Danke sagen. Die Möbelspenden waren besonders wertvoll und haben dem Auffanglager Komfort und Nützlichkeit gebracht. Ihre Großzügigkeit macht einen entscheidenden Unterschied.

Möge uns diese festliche Jahreszeit dazu inspirieren, Liebe und Solidarität miteinander zu teilen. Gemeinsam können wir einen bedeutenden Unterschied im Leben derer machen, die es brauchen. Wir danken Ihnen dafür, dass Sie uns dabei unterstützen!

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest, erfüllt von Liebe, Solidarität und Hoffnung. Möge diese Zeit und das Lebensbeispiel von Jesus, voller Liebe und Hoffnung, uns dazu inspirieren, weiterhin für die bedürftigen Menschen da zu sein. Herzliche Grüße, Ihr Mathäus Kreusch

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