Freiwilligendienst mit dem FCM

Hallo ihr Lieben,

mein Name ist Luise und ich bin 18 Jahre alt. Nach meiner Schulzeit und vor dem Studium wollte ich gerne etwas Neues erleben und vor allem die Zeit nutzen, um Gott zu dienen. Nach vielen Gebeten und auch recherchieren hat Gott mich als Freiwillige mit FCM auf die Philippinen zu dem Projekt Helping Hands Healing Hearts geschickt.

Seit 4 Monaten helfe ich jetzt also in der CRU (Children Recovery Unit für kranke Kinder) und im Children’s Home (Kinderheim) mit. Meine Aufgaben sind sehr vielfältig: Ich bringe Kinder zur Schule, ich spiele mit den Kindern oder machen andere Aktivitäten mit ihnen, ich wasche die Kinder, ich wechsle Windeln, ich helfe beim Kochen oder beim Dekorieren oder beim Haushalt und manchmal helfe ich auch bei den Hausaufgaben. Mir wird hier viel anvertraut und auch zugetraut. Das ist manchmal und war vor allem am Anfang etwas einschüchtern, da ich mir das selber noch nicht mal zu getraut habe. Vor allem die Pflege von den kranken Kindern war herausfordernd für mich, aber ich merke wie Gott in alldem mit mir ist und ich daran wachse.

Die Menschen hier haben mich auch mit offenen Armen aufgenommen und machen es einfach, sich hier wohl zu fühlen. Es gibt natürlich viele kulturelle Unterschiede, an die mich gewöhnen und auch anpassen musste wie zum Beispiel das Essen oder die Jeepneys (Fortbewegungsmittel in den Philippinen) und auch die Sprachbarriere macht es nicht immer einfach, aber im Großen und Ganzen ist es super interessant und bereichernd diese Kultur kennenzulernen und erweitert meinen Horizont um einiges.

Auch das Projekt im generellen ist total inspirierend und lässt mich Gott aus einer ganz anderen Perspektive sehen. Ich merke wirklich, wie Gott in diesem Projekt ist und es beständig versorgt: mit Geld und materiellen Dingen, aber auch mit liebevollen Mitarbeitern, die so viel in ihrer Arbeit stecken und ein Segen für die Kinder sind oder euch Besucher und Spender.

Zusammenfassend kann ich also sagen, dass ich hier wirklich eine wunderbare Zeit habe und dass ich Gott sehr dankbar bin, dass er mich hierhergebracht hat. Er bewegt hier viel in mir, fordert mich heraus und bestärkt mich. Ich bin froh Teil dieses Projekts sein zu dürfen und hier so viel Wunderbares erleben zu können.

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