Jugendarbeit bei der AMB

Nach den Sommerferien wurde im Familienzentrum der AMB wieder die Arbeit mit den Teenis aufgenommen. Dieses Jahr wurde die Arbeit aufgrund der guten Resonanz von einem Nachmittag auf drei ausgedehnt: von Mittwoch bis Freitag. Die Beteiligung liegt zwischen 25 bis 28 Teilnehmer pro Treffen.

Teilnehmen dürfen Teenis, im Alter von 12 bis 16 Jahre, die aus den Familien der Patenschaften oder der Hungerhilfe kommen, aber auch andere, die ausserhalb der Schule ihre Zeit mit anderen verbringen wollen, dieses aber in einem christlichen und gesunden Umfeld.

Der Nachmittag beginnt mit einer Andacht und geht weiter mit einer Gruppenarbeit oder einem Spiel zum Thema des Tages. Für das Thema nehmen wir als Mitarbeiterinnen uns Zeit, gehen auf Fragen ein und bemühen uns, mit den Teenis ins Gespräch zu kommen. Dann wird die Zeit verschieden ausgefüllt: es wird gebastelt, eine Choregraphie eingeübt. In der Familienversammlung der Kinderpatenschaft im März traten die Teenis mit einer Choreographie auf, erfreuten die Teilnehmer der Versammlung und gaben einen kleinen Einblick vom Verlauf des Nachmittags.
Die meisten Jugendliche kommen aus ärmlichen Verhältnissen und der Imbiss ist für sie daher sehr wichtig. Sie geniessen es, zusammen zu essen und sind dabei froh und so ausgelassen, dass sie immer mal zur Ordnung aufgefordert werden müssen. Meistens bleibt dann noch etwas Zeit für Spiel und Sport. Das Gelände des Familienzentrums bietet Platz für Voleyball, für Tischtennis, u.a.

In diesen ersten zwei Monaten, Februar und März, haben wir uns viel mit dem Thema “Gottes Liebe zu einem Jeden von uns” beschäftigt. Den Teenis wurde besonders wichtig gemacht, wie Gott einen jeden Menschen liebt und wie speziell er für Gott ist, abgesehen was die Leute über ihn denken und sprechen. Gott sieht nicht auf das, was Menschen sehen: Ihm ist die Farbe des T-shirts egal, sowie die Aufschrift “Nike” auf den Sportschuhen. Ihm geht es einzig und allein um die Marke des Herzens! “Aber der Herr sprach zu Samuel: ‘ Blicke nicht auf sein Aussehen und auf die Höhe seines Wuchses, denn ich habe ihn verworfen; denn der Mensch sieht auf das Äußere, aber der Herr sieht auf das Herz.“ 1.Sam. 16,7

Es wurde auch das Thema “Selbstwertgefühl” behandelt: wie wichtig ist es, dass wir uns so annehmen und lieben wie Gott uns geschaffen hat und auch in unserem Mitmenschen das Gute und Schöne erkennen, womit Gott ihn beschenkt hat. Und das Jesus uns lehrt, dass wir Salz und Licht in der Welt sein sollen und in unserer Generation und an dem Platz wo wir hinein geboren sind, gebraucht werden. An dem Nachmittag, wo wir auf dieses Thema eingingen und die Aufforderung zur Entscheidung für Jesus machten, konnten wir das Wirken des Heiligen Geistes spüren und eine wunderbare Erfahrung machen:  viele Teenis haben Gottes Liebe für ihr Leben erkannt und Jesus als ihren Herrn und Heiland angenommen!

Zurück

Nachrichten

PARA – Dezember und Weihnachten

Mit der ersten Ausgabe 2017 möchten wir Euch allen ein gesegnetes 2017 wünschen und an unseren ...

Weiterlesen …

FCM - Weihnachten In Frankenberg

Auch in diesem Jahr war der FCM zu Weihnachten für Bedürftige und Asylbewerber da. So gab es am...

Weiterlesen …

Julia und Leonie - Bericht von den Philippinen

Es sind jetzt schon fünf Wochen vergangen seitdem wir Deutschland verlassen haben. Trotz der ext...

Weiterlesen …

Rückblick - Missionsfest des FCM

Wir danken Gott für ein gesegnetes Wochenende mit vielen ermutigenden Gesprächen, vielen ehemal...

Weiterlesen …

Anderson Henke wieder in Brasilien

Wieder in Brasilien anzukommen, Deutschland und meine Freunde hier zu verlassen – das war für ...

Weiterlesen …

PARA Vida Sem Drogas - der Oktober

Im Oktober hatten wir, wie in jedem Jahr, den Fahrradausflug der Prävention. Diesmal beteiligten...

Weiterlesen …

„Rede Jovem” - Leandro Lira berichtet

Hallo, lieber Leser, ich freue mich, dass ich etwas von der Entwicklung der Arbeit mit Teenies un...

Weiterlesen …

Der Familientag bei PARA

Jeferson, der schon im Juli seine Therapie beendete, ist immer noch bei uns im Reintegrationsprog...

Weiterlesen …